Gemeinderat beschloss Begegnungszone Hoher Platz
16. July 2019

Mit großen Schritten nähert sich der Abschluss der Revitalisierungsmaßnahmen am Hohen Platz. Die Verkehrsfreigabe ist mit  Ende August geplant. Ab diesem Zeitpunkt wird der Platz zur „Begegnungszone“ aufgewertet und das Höchsttempo für PKW auf  20 km/h begrenzt. Dies wurde in der Gemeinderatssitzung am 11. Juli einstimmig beschlossen.

In wenigen Tagen wird am Hohen Platz mit der Finalisierung der Oberflächengestaltung begonnen. Die Wiedereröffnung für den Verkehr ist für Ende August geplant - dann schon als Begegnungszone mit Gleichberechtigung für Autofahrer, Fußgeher und Radfahrer und einer Geschwindigkeitsbegrenzung für PKW auf 20 km/h. Diese Begegnungszone gilt vom „Bardel Eck“ bis zum Rathaus, die Johann-Offner-Straße und der Getreidemarkt sind von der gestern beschlossenen Verordnung nicht betroffen.

Zu einer Diskussion führte die neue Kurzparkzonenverordnung am Hohen Platz, die eine gebührenfreie Parkzeit von 30 Minuten statt bisher 60 Minuten vorsieht. Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz: „Mit der Attraktivierung des Platzes geht zwar eine Verringerung der Parkplätze einher. Aber durch die Verkürzung der Parkzeit werden die einzelnen Parkplätze schneller wieder frei.“

 

Ende für Handyparken - Start für E-Bus

Einig war man sich im Gemeinderat beim „Aus“ für das Handyparken. Dieses von der  Gemeinde finanzierte Angebot wurde von der Bevölkerung nicht in ausreichendem Maße angenommen. Der Vertrag mit dem Betreiber wurde gekündigt und läuft nach der Kündigungsfrist im Dezember 2020 aus. 

Neu ist der Einsatz eines Elektrobusses als Citybus ab Dezember dieses Jahres. Die Postbus GmbH erhält dafür von der Gemeinde monatlich einen Zuschuss von 2.400 Euro, im Gegenzug erhält die Gemeinde das Recht auf Anbringung von Buswerbung auf eigene Rechnung.

 

 

Hundewiese offiziell beschlossen

Offiziell grünes Licht gibt es nunmehr für die Hundewiese. Der entsprechende Beschluss, ein rund 4000 m2 großes Grundstück der Fa. I.M. Offner südlich des Bahnhofes im Bereich Schleifenstraße ab 1. August zu pachten, wurde einstimmig gefasst. „Nach langem Suchen haben wir das Grundstück in idealer Lage - zentral und doch weitgehend ohne Belastung für Anrainer - gefunden und uns mit den Eigentümern geeinigt“, freute sich Bürgermeister Schlagholz. Die Wiese wird umzäunt und mit Parkgelegenheiten, Sitzbänken und mit einem Trinkwasserbrunnen ausgestattet.

Eine Förderung gibt es für das Ski- und Wandergebiet Klippitztörl für die Errichtung eines Zauberteppichs, eines „Panoramablicks“ (mit Fernrohr) und eines Pflanzenweges. Das vom Land Kärnten geförderte Projekt wird auch von der Stadtgemeinde Bad St. Leonhard unterstützt.

Eine positive Kosten-/Nutzenrechnung gibt es für die Beibehaltung der derzeitigen Weihnachtsbeleuchtung. Die Anmietung für weitere drei Jahre um rund 34.000 Euro jährlich daher wurde einstimmig beschlossen.

 

Neue Stadionbad- und Kinogastronomie

Vorzeitig aufgelöst wurde der ursprünglich bis zum Jahr 2025 abgeschlossene Pachtvertrag der Wolfsberger Stadtwerke mit dem Betreiber der Stadionbad-Gastronomie. Damit entfällt die bisherige Konkurrenzklausel und eine sofortige Neuausschreibung der Gastronomie unter Einbeziehung des Kinozentrums kann erfolgen.

 

„Stadtwerke leisten hervorragende Arbeit“

Aufgrund der aktuellen Diskussion um angebliche Verfehlungen und Ungereimtheiten bei den Stadtwerken wurde der Rechnungsabschluss der Stadtwerke GmbH. von der Tagesordnung genommen. Bürgermeister Schlagholz nützte den Punkt aber für ein leidenschaftliches Plädoyer: „Generell leisten die vielen Stadtwerke-Mitarbeiter eine hervorragende Arbeit! Eine Skandalisierung des ganzen Unternehmens ist völlig fehl am Platze.“  Was die genannten Verfehlungen betrifft, kündigte Schlagholz die rasche Übermittlung einer Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft an.

 

 Nächster Schritt zum XXXLutz

Einstimmig beschlossen wurde der integrierte Flächenwidmungs- und Bebauungsplan für die Firma XXXLutz an der Packer Bundesstraße im Süden der Stadt.  „Somit ist der Weg frei für die Bauverhandlung“, so Bürgermeister Schlagholz.  „100 bis 110 neuen Arbeitsplätzen werden hier geschaffen. Mit der Ansiedlung dieses renommierten Unternehmens bleibt wertvolle Kaufkraft in der Region und das ganze Tal wird aufgewertet.“