Mehr Geld für Kindergärten und Straßen
17. Mai 2018

 

Aus dem Gemeinderat am 17.05. 2018

Mit dem Beschluss des „Nachtragsvoranschlages“ wurden im gestrigen Gemeinderat neben  der Finanzierung einer Reihe von Großinvestitionen auch Mittel für die Sanierung der Kindergärten und für das Straßenbau-Programm 2018 bereitgestellt.

Ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro wurde gestern im Wolfsberger Gemeinderat im Zuge des sogenannten „Nachtragsvoranschlages“ freigesetzt. „Das sind enorme Impulse für die Wirtschaft und für die Arbeitsplätze“, freute sich Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz. Der Beschluss erfolgte mehrheitlich gegen die Stimmen der FPÖ.

Für notwendige  Sanierungsmaßnahmen in zwei der sieben Wolfsberger Gemeindekindergärten wird noch 2018 eine Summe von 233.000 Euro bereitgestellt, ein Teil davon wird aus Mitteln der Kärntner Bauoffensive finanziert. „Bei einigen Kindergärten haben wir akuten Handlungsbedarf“, so Bürgermeister Schlagholz. Dies betrifft insbesondere die Kindergärten Gries und St. Marein, kleinere Beträge werden auch in den Kindergärten St. Michael, St. Margarethen und Ritzing investiert.

Im Straßenbauprogramm 2018 sind zusätzliche Ausgaben in Höhe von 420.000 Euro, teilweise gefördert durch die Kärntner Bauoffensive,  vorgesehen. Enthalten sind darin Ausbau- bzw. Sanierungsmaßnahmen an der Ladinger Straße, der Wöllinger Straße und auch im Stadtzentrum in der Lindhofstraße. Darüber hinaus wurden dem Straßen-Budget noch 350.000 Euro für kleinere Straßensanierungen bzw. für Siedlungsstraßen zur Verfügung gestellt.

Grünes Licht für Großbauvorhaben

Die größte Einzelinvestition ist die Sanierung des Hohen Platzes mit rund 1,4 Mio. Euro, für welche gestern der Finanzierungsplan im Detail beschlossen wurde. Das Projekt ist Teilvorhaben des über mehrere Jahre laufenden Gesamtprojektes Obere Stadt mit Gesamtkosten von 3,5 Millionen Euro, wovon 750.000 Euro durch die Kärntner Bauoffensive gefördert und 1,5 Millionen Euro über den Kärntner Regionalfonds aufgebracht werden. In der Diskussion verwies Bürgermeister Schlagholz darauf, dass für die Haupt-Bauzeit im kommenden Sommer am Hohen Platz zahlreiche Maßnahmen geplant sind, um den Einkaufs- und Geschäftsbetrieb in der Baustellenzone zu fördern.

Endgültig fixiert wurde der Finanzplan für den Neubau des Tierheimes: Von den Gesamtkosten in Höhe von rund 1 Million Euro bringt die Stadtgemeinde die Hälfte über ein Darlehen auf. 450.000 Euro kommen aus Förderungen des Landes, rund 28.000 Euro steuern die übrigen Gemeinden des Lavanttales bei (1 Euro pro Einwohner). „Damit geht ein langgehegter Wunsch von allen Tierfreunden endlich in Erfüllung“, so Bürgermeister Schlagholz. „Ich bedanke mich bei allen, die bei der Verwirklichung dieses Projektes mitgeholfen haben.“

Für die kürzlich begonnene Sanierung der Musikschule, die bisher mit Kosten von rund 1,9 Millionen Euro veranschlagt war, wurden weitere 170.000 Euro für Mehraufwand in der Fenster-, Heizungs-, und Deckensanierung zugewiesen. Hochwasserschutz-Maßnahmen sind um rund 800.000 Euro vorgesehen. Und eine gute Nachricht gibt es für die Feuerwehr Prebl, die grünes Licht für den Ankauf eines Rüstfahrzeuges um 275.000 Euro erhielt.

In der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technologie können heuer aufgrund weiterer Förderungen insgesamt rund 500.000 Euro zusätzlich investiert werden. Damit, so Vizebürgermeister Mauritsch, kann der Anteil von LED-Lampen an der Gesamtbeleuchtung heuer noch auf rund 40 Prozent erhöht werden, was einer jährlich Einsparung bei den Stromkosten von ca. 30.000 Euro entspricht.

 

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