[aspHALT] - 10 Jahre mobile Jugendarbeit in Wolfsberg
31. August 2018

10 Jahre Mobile Jugendarbeit in Wolfsberg: Das [aspHALT] feiert mit Unterstützung der Stadtgemeinde Wolfsberg und des Landes Kärnten, sein 10-jähriges Bestehen und lädt aus diesem Anlass zu einem Tag der offenen Tür am Freitag, 7. September, am Standort in der Johann-Offner-Straße 11 (Minoritenplatz) ein.  Nach dem offiziellen Teil um 11 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen, sich die Räumlichkeiten anzusehen und über die Angebote der Mobilen Jugendarbeit Wolfsberg zu informieren.

Was steckt hinter dem Begriff „[aspHALT“]? Zum einen wird dadurch der mobile Charakter der Jugendbetreuung ausgedrückt. Der Kontakt findet auch auf der Straße („Asphalt“) statt, auch in der Begleitung der Jugendlichen zu Terminen und Amtswegen. Zum anderen steckt das Wort „Halt“ darin in dem Sinne, dass den Jugendlichen ein Halt gegeben bzw. angeboten wird.

„Über die Jahre hinweg ist die Mobile Jugendarbeit in Wolfsberg zu einer festen und wertvollen Einrichtung geworden“, betont der zuständige Stadtrat für Jugend, Soziales und Sport, Alexander Radl. „aspHALT hilft den Jugendlichen, wenn Hilfe gebraucht wird, und lässt bei Problemen niemanden im Regen stehen.“

Das Betreuerteam -  bestehend aus den SozialarbeiterInnen René Murnig (Leiter), Anita Halner und Daniela Gutsche - bietet Jugendlichen unter anderem Beratung und Hilfe in Krisensituationen, bei familiären oder Beziehungsproblemen, bei Arbeits- und Wohnungssuche, bei Drogen-, Gesundheits- oder Alkoholproblemen, finanziellen Sorgen oder Fragen und Hilfe bei Ämtern und Behörden. Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene ab einem Alter von 12 Jahren.

Finanziert wird [aspHALT] von der Stadtgemeinde Wolfsberg und dem Land Kärnten (Abteilung 4 – Soziale Sicherheit).

Das Betreuungsangebot ist nicht an den Bürobetrieb am Standort Minoritenplatz gebunden, sondern – wie der Name schon sagt – „mobil“, also in Lokalen, Parks, Einkaufszentren, Straßen, am Bahnhof, Schulen oder Festen. Die Beratung erfolgt anonym, vertraulich, freiwillig und kostenfrei. Eine wichtige Rolle spielt auch die Weitervermittlung an andere, spezialisiertere Institutionen, z. B. Drogenberatung.

Darüber hinaus organisiert das aspHALT besondere Projekte wie „Girls @Work“ (Jobmesse für Mädchen), Workshops, Themenfreitage (Quizabend, Sport, Spiele), „Xundes Frühstück“ usw.

Beeindruckende Statistik: Im vergangenen Jahr wurden 3.707 Gesamtkontakte verzeichnet. (Anmerkung: an einem Arbeitstag können mit ein und derselben Person mehrere Kontakte, auch an unterschiedlichen Orten, stattfinden.)

Am Foto Jugend-Stadtrat Alexander Radl (rechts) mit den Jugendbetreuern René Murnig und Anita Halner