Mehr Mittel für Hochwasserschutz und Feuerwehr
28. September 2018

Bedingt durch eine positive Einnahmen-Entwicklung und interne Sparmaßnahmen konnten in der gestrigen Sitzung des Wolfsberger Gemeinderates rund 1,5 Millionen Euro an zusätzlichen Ausgaben, unter anderem für Beseitigung von Katastrophenschäden, Hochwasserschutz und den Ankauf eines Feuerwehr-Fahrzeuges, beschlossen werden.

„Dank der guten Konjunkturlage mit einer positiven Entwicklung der Gemeindeeinnahmen sowie  interner Einsparungsmaßnahmen in der Verwaltung hat sich unser finanzieller Spielraum etwas vergrößert“, begründete Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz die Erhöhung des Gesamtbudgets um ca. 1,5 Mio. Euro auf nunmehr rund 78,1 Mio. Euro. Überdies können noch rund 64.000 Euro den Rücklagen zugeführt werden.

Mehr als die Hälfte der zusätzlich beschlossenen Ausgaben entfallen auf Maßnahmen zur Beseitigung von Katastrophenschäden (z.B. Instandhaltungen im Bereich des Arlingbaches), auf erhöhte Mittel für den Hochwasserschutz, Schneeräumung und Winterdienst sowie auf den Ankauf eines neuen Feuerwehrfahrzeuges für die Feuerwehr St. Michael.

„Das bisherige Fahrzeug ist schon 30 Jahre alt. Eine Neuanschaffung ist dringend erforderlich und ein Meilenstein für die Feuerwehr St. Michael“, so Feuerwehr-Referent Christian Stückler. Das neue Tanklöschfahrzeug mit diverser Zusatzausstattung kostet 326.000 Euro, der Kärntner Landesfeuerwehrverband fördert den Ankauf mit 157.000 Euro.

Weiteres im Nachtragsvoranschlag enthalten sind  Mittel für die Sanierung der Hammerbrücke am Rathausparkplatz (neues Geländer und Beleuchtung), den Ankauf eines „Kommunal-LKW“ für den städtischen Bauhof, die Teilsanierung des Stadionparkplatzes-Ost sowie diverse Fördermaßnahmen für Vereine.

Der Nachtragsvoranschlag wurde mehrheitlich - gegen die Stimmen der FPÖ - beschlossen.

Einstimmige Grundsatzbeschlüsse gab es für die Planung von Schutzmaßnahmen im Bereich des Pailbaches und des Weißenbaches. „Eine bedeutende, richtungsweisende Maßnahme im Hochwasserschutz,“ so Bürgermeister Schlagholz.

Auch für Hundefreunde gibt es eine gute Nachricht: Wie Gemeinderat Manfred Pichler, ehemaliger Obmann des 1. Wolfsberger Hundeclubs, bekannt gab, werde gemeinsam mit Bürgermeister Schlagholz bereits intensiv nach einer Lösung für die Errichtung einer sogenannten „Hundewiese“ gesucht.

Dem Aufruf von Umweltreferent Vizebürgermeister Ewald Mauritsch, einmal mit dem Fahrrad zur Gemeinderatssitzung zu kommen, sind gestern übrigens acht von 35 Mandataren gefolgt (siehe Foto).