Prävention: "Over the Limit" mit erweitertem Programm
24. Oktober 2018

Mit drei neuen, zusätzlichen Themenschwerpunkten startet die Wolfsberger Präventions-Initiative „Over the Limit“ in das neue Schuljahr. Zusätzlich zum umfangreichen Programm rund um die Vermeidung von legalen und illegalen Suchtmitteln werden nun für Jugendliche, LehrerInnen und Eltern Trauerbegleitung, das Projekt „Xchange“ des Jugendrotkreuzes und eigene Elternabende zum Thema Sucht angeboten.

Vorgestellt wurden die neuen Themen gestern, Mittwoch, bei einem Netzwerktreffen in der Stadtgalerie, zu dem Wolfsbergs Jugend- und Gesundheitsstadtrat Alexander Radl alle Präventionspartner (Schulen, Caritas, Rotes Kreuz, Polizei, Feuerwehr, Fahrschulen, JUZ, aspHALT) eingeladen hatte. Koordiniert wird das Projekt von Christian Vallant.

 „Die Initiative Over the Limit richtet sich nicht nur an Jugendliche allein, sondern auch an Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Vereine und Institutionen, die mit Jugendarbeit zu tun haben“, erklärt Wolfsbergs Jugend- und Gesundheitsstadtrat Alexander Radl.  „Ich bedanke mich bei allen beteiligten Organisationen für die tolle Zusammenarbeit. Denn nur gemeinsam können wir Prävention erfolgreich umsetzen.“

Für das Modul „Trauerbegleitung“ konnte der Lebens- und Sozialberater Karlheinz Six gewonnen werden. „Trauer ist keine Krankheit, kann aber krank machen“, so Six, der Beratungs-Workshops für Eltern, Lehrer und Jugendliche ab der 9 Schulstufe anbieten wird.

Das Projekt „Xchange“ wurde von der Pressesprecherin des Roten Kreuzes Kärnten, Melanie Reiter vorgestellt. Unter dem Motto „Mach Fremde zu Freunden“ werden Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Unterrichtes die Erfahrung von Flüchtlingen hautnah nähergebracht.

Elternabende zum Thema Suchtprävention für Eltern der 4. Klassen werden Christiane Kollienz-Marin (Caritas Klagenfurt) und Andreas Tatschl von der Polizei Wolfsberg anbieten.

Foto: Netzwerktreffen der Initiative „Over the Limit“ in der Stadtgalerie mit Stadtrat Alexander Radl.