20-Jahre-Jubiläumsfest in unserer Partnerstadt Várpalota
28. August 2019

Freundschaft, Partnerschaft und ermutigende Blicke in die Zukunft prägten den großen Festakt zum Jubiläum „20 Jahre Städtepartnerschaft“ zwischen Wolfsberg und der ungarischen Stadt Várpalota, der am vergangenen Wochenende in der Thury-Burg, dem historischen Wahrzeichen Várpalotas, über die Bühne ging.

„Die Vergangenheit ermutigt, die Zukunft inspiriert“, mit diesem Zitat beschrieb Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz in seiner Festansprache die positive Entwicklung der im Jahre 1999 begründeten Partnerschaft zwischen den beiden Städten.  Es gelte, diese Beziehung auch in Zukunft mit Leben und mit Kreativität zu füllen, um damit künftigen Generationen den Weg des friedlichen Kontaktes zwischen den Völkern vorzuzeigen, so Schlagholz.

Einen besonderen Dank sprach der Bürgermeister seiner ungarischen Amtskollegin Márta Campanari-Talabér für die gelebte Freundschaft und Partnerschaft aus. Bürgermeisterin Campanari-Talabér wiederum verwies auf die engen historischen Beziehungen zwischen Österreich und Ungarn und auf die vielen Ebenen des Kontaktes zwischen Wolfsberg und Várpalota, allen voran im Bereich des Sports, der Kultur und der Musik. „Sport und Kultur sind gemeinsame Sprachen, mit denen man sich überall versteht“, so die Bürgermeisterin. Sie verwies dabei auch auf aktuelle Beispiele wie die jüngst erfolgte – siegreiche – Teilnahme eines Nachwuchsteams des ATSV Wolfsberg bei einem Fußballturnier in Várpalota oder die bevorstehende Beteiligung der Fachberufsschule Wolfsberg an der in Kürze stattfindenden Messe „Varpalota-Expo“.

Ein besonderes Lob beider Bürgermeister gab es für die Städtepartnerschafts-Verantwortlichen, auf ungarischer Seite Gabriella Borbasne-Gazdag, seitens Wolfsberg Büroleiter Robert Schmid („Der Motor der Städtepartnerschaft“, so Campanari-Talabér) mit Kolleginnen Sylvia Freimuth, Christina Sticker und Susanne Kraxner.

In weiteren Festansprachen würdigten Várpalotas früherer Bürgermeister Árpád Németh und Dr. Pál Huszár (weltlicher Vorsitzender der Landessynode der reformierten evangelischen Kirche Ungarns) die vielen freundschaftlichen Kontakte, von denen die Städtepartnerschaft in den letzten beiden Jahrzehnten geprägt war.

Als Gastgeschenk überreichte Bürgermeister Schlagholz seiner Amtskollegin einen mit dem Wappen beider Städte geprägten Spiegel, ein Werk des Wolfsberger Glaskünstlers Günther Silberberger, der mit Partnerin Gabriele Rogner der Wolfsberger Delegation mit angehörte.

Sehens- und hörenswert umrahmt wurde die Festveranstaltung von der Volkstanzgruppe Cserregö und dem Sängerchor Tinódi.

Die rund 30-köpfige Besuchsdelegation aus Wolfsberg wurde angeführt von Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz, Vizebürgermeister Ewald Mauritsch, den Stadträten Josef Steinkellner und Christian Stückler sowie den Gemeinderäten Hannes Primus, Harry Koller, Helfried Presser und Peter Zernig. Weiters mit dabei als „Reise-Schutzpatron“ Stadtpfarrer Christoph Kranicki, der Direktor der Fachberufsschule Wolfsberg, Norbert Aichholzer, Eva Schatz vom Stadtmarketing sowie Wolfgang Arzberger von der FF St. Stefan. Mit dabei waren auch zwei „Pioniere“ der Städtepartnerschaft, Vizebürgermeister a.D. Herbert Eile, und Volksschul-Dir. i.R. Ernst Spinotti.

Foto 1: Zum Abschluss des  Festaktes überreichte Bürgermeister Schlagholz seiner Amtskollegin Márta Campanari-Tálaber als Gastgeschenk einen vom Wolfsberger Glaskünstler Günther Silberberger geschaffenen Spiegel.

Foto 2: Wolfgang Arzberger von der FF St. Stefan übergab Bürgermeisterin Campanari-Tálaber eine Ehrenauszeichnung des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes.

Foto 3: Die Wolfsberger Delegation im Hof der Thury Burg, dem Wahrzeichen Várpalotas.

Foto 4: Die „Motoren“ der Städtepartnerschaft, v.l. Robert Schmid, Christina Sticker, Gabriella Borbasne-Gazdag, Susanne Kraxner und Sylvia Freimuth.

Foto 5: Farbenprächtig untermalt wurde der Festakt von der Volkstanzgruppe Cserregö.