AUSTELLUNG: Glück auf, Bergleut!
09. Juni 2017 - 31. Oktober 2018 - Museum im Lavanthaus

Viele Lavanttaler können sich noch gut an die Zeit des Kohlenbergbaus erinnern, nicht zuletzt da der Betrieb LAKOG Arbeitgeber für bis zu 1.500 Mitarbeiter war und somit viele Familien direkt von der Schließung des Betriebes im Jahre 1968 betroffen waren.

 

Aber welche Gründe führten dazu? Wann überhaupt beginnt die Geschichte des Lavanttaler Kohlenbergbaus? Die Ausstellung geht zurück ins 19. Jahrhundert, als die Kohle noch direkt in St. Stefan abgebaut wurde. Zahlreiche Fotografien dokumentieren den Bau der Zentralschachtanlage Wolkersdorf nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Mittelpunkt steht aber auch die harte Arbeitswelt der Kumpel, die ihre Schicht unter Tage stets begleitet von Gefahr versehen haben. Die Ausstellung zeigt auch, dass vor allem in der Aufbereitung ober Tage zahlreiche Frauen im Bergbau beschäftigt waren.

 

Schließlich gedenkt das Museum mit dieser Ausstellung auch dem Brand in Wolkersdorf an Allerheiligen 1967, bei dem fünf Bergmänner ums Leben gekommen sind.

Ein besonderes Highlight der Schau ist sieben Zeitzeugen zu verdanken, die bereit waren, ihre Erinnerung filmisch mit Besuchern zu teilen.

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VERNISSAGE: Hannelore Nenning
18. Oktober 2018 19:00 - 09. November 2018 00:00 - Stadtgalerie am Minoritenplatz

Öffnungszeiten:

Mi und Do 14 bis 17 Uhr, Fr 10 - 12 Uhr

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Theater DRECK von Robert Schneider
20. Oktober 2018 20:00 - Container25

Ein Gastspiel der Kulturinitiative Bleiburg

mit Reinhard Wulz

 

Monolog über die Angst vor dem Fremden
Von Robert Schneider, 1991

Ein Gasthaus. Ein Mann betritt den Raum. Er fängt an zu reden, vorzulesen und zu erzählen. Von Sad, einem Rosenverkäufer, der in den Nächten von Gasthaus zu Gasthaus fährt, um seine Rosen anzubieten. Auf diese Weise lernt er das Leben in Österreich kennen, die Menschen, die Männer und die Frauen in den Gasthäusern, ihre Blicke, ihre Gesten.
Der Erzähler wendet sich an die Zuhörer. Der Text berichtet in radikaler Offenheit davon, wie er lebt, was er erlebt und empfindet. Robert Schneider hat die Geschichte von Sad aufgeschrieben, als er eine Zeit lang in Wien lebte und ihn dort kennenlernte. Sad hat ihm von seinem Leben in seiner Heimat erzählt, von seinen Erinnerungen, seinen Träumen und Hoffnungen. Und von seinem Leben hier bei uns. Als Ausländer, Araber, der Rosen verkauft, um sein Studium zu finanzieren.
Im Laufe des Erzählens verschwimmen die Grenzen zwischen dem Erzähler und dem Rosenverkäufer. Immer öfter taucht der Erzähler aus der Distanz des Vorlesens in die Empfindungen des Erzählens ein. Als ob Sad selbst aus ihm spricht. Denn es ist unmöglich, diese Geschichte aus der Distanz eines Vorlesers zu erzählen. Sie zwingt uns ihre Nähe auf, geht unter die Haut, wo die Erinnerungen abgespeichert sind.

Das 1991 noch vor Erscheinen seines Erfolgsromans »Schlafes Bruder« entstandene Theaterstück lässt uns staunen und frösteln. Bis heute hat es nichts von seiner Kraft verloren, im Gegenteil. Im Lichte gegenwärtiger gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen erscheint es dringender denn je, die Perspektive des Fremden zu hören und zu verstehen. Vor allem, weil wir alle fremd sind in der Fremde.

Darsteller Reinhard Wulz
Konzept und Regie Michael Stöckl
Schauspieltraining Stephan Wapenhans

Robert Schneider, geboren 1961 in Bregenz, publizierte sechs Romane, eine Novelle, einige Theaterstücke und zwei Lyrikbände. In seinen Texten verwendet er entweder eine musikalische Kunstsprache (Schlafes Bruder, Die Luftgängerin, …), oder aber einen knappen, fast stenographischen Schreibstil, wie auch in seinem erfolgreichen Theaterstück »Dreck«.
Seinen Durchbruch und größten Erfolg erzielte er mit dem Roman »Schlafes Bruder«, der 1992 erschien. Die international erfolgreiche Erzählung über einen jungen Musiker, der sich durch Schlafentzug das Leben nimmt, wurde in über dreißig Sprachen übersetzt und diente als Vorlage für Oper, Film und Ballett. „Dreck“ ist 1993 im Reclam Verlag Leipzig erschienen, die Uraufführung fand am Thalia Theater Hamburg statt, er erhielt dafür den Preis der Potsdamer Theatertage. Heute widmet sich Robert Schneider vorwiegend dem Dokumentarfilm.

 

 

Container25

in 9411 Hattendorf bei Wolfsberg

Eintritt € 15,--

Kontakt www.container25.at, Reservierungen unter 0650/8888340

https://www.facebook.com/events/236462100398747/

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26. Oktober-Feier
25. Oktober 2018 18:15 - Kriegerdenkmal St. Stefan
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KONZERT: Heimat bist du großer Töne
26. Oktober 2018 - KulturStadtSäle (KUSS)

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Mitwirkende:

 

Singkreis Thürn
Edgar Unterkirchner
Maria und Helmut Stippich
Band - Ltg. Christian Theuermann
Streicherquartett der MS Wolfsberg
Ltg. Annemarie Haring

 

Eintritt:

Vorverkauf 12 €
Abendkasse 15 €
Kinder bis 12 Jahre 6 €

Karten erhältlich bei allen Mitgliedern des Singkreises Thürn.

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Konzert LAKE FELIX (Psychrock/Berlin) und KOMETA (Postpunk/Wien)
26. Oktober 2018 20:00 - Container25

Lake Felix (Sharp Psych Rock Autark) ist der sehr optimistische Name für einen kratzgitarrig rumpeligen Versuch, diese Pfütze aus all den widerborstigen und hässlichen Kreaturen, die ein Mensch so sein kann, in einen tiefen Klarsee aus glänzenden kleinen Fischen zu verwandeln. Es ist der Name eines Berliner Onewomanprojekts*, das mal eher epischen, mal eher elektronisch-psychedelischen Psych-Rock verantwortet und die eigenen Lücken füllt mit Loops, Sounds, Beats, Guitar- und Voicescapes und Samples bezüglich grundmenschlichen Daseins.

https://www.facebook.com/LakeFelix/
Leash My Elephant: https://www.youtube.com/watch?v=VXUDUCkzQcQ
I Like Your Gravity Paderborn: https://www.youtube.com/watch?v=Xnp1f7TnUow
Akutelles Album: https://lakefelix.bandcamp.com

kometa sind eine vierköpfige Band aus Wien. Fragile und minimalistische Songs treffen auf noisige Gitarren, die von einer treibenden Rhythmusfraktion in die Weite getragen werden. Ende 2016 erschien die erste self-titled EP auf No Expectation Records. Im Sommer 2018 erschienen zwei ältere Songs auf Tape, die erst im März dieses Jahres aufgenommen wurden.

https://kometamusic.bandcamp.com/album/no-full-casco

 

 

Container25

9411 Hattendorf bei Wolfsberg

Eintritt 7 - 10 Euro

Infos unter www.container25.at und 0650/9241525

https://www.facebook.com/events/2554226621269514/

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KONZERT & LESUNG: Christine Lavant
27. Oktober 2018 - Rathausfestsaal Wolfsberg

Rezitation: Chris Pichler

Musikalische Umrahmung: Ildiko Raimondi, Eduard Kutrowatz

Eintritt Vorverkauf: € 30
Abendkasse: € 35

 

Kartenvorverkauf: San Damiano Buch-Musik-Kunst (04352/36197)
Christine-Lavant-Gesellschaft (0676/6304548)

 

 

 

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Kärntner Landesmeisterschaften in den Lateinamerikanischen Tänzen
27. Oktober 2018 16:00 - KulturStadtSäle (KUSS) Wolfsberg
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Matinee und Vortrag - Glück auf, Bergleut!
28. Oktober 2018 10:00 - Museum im Lavanthaus

10-13 Uhr Matinee mit Zeitzeugen

15 Uhr Kurzvortrag Bergbau Wiesenau mit Dr. Nikolaus Sifferlinger

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Filmabend: Die Migrantigen
30. Oktober 2018 19:00 - Markussaal Wolfsberg

Ab Herbst 2018 werden acht sehenswerte Filme im Markussaal in Wolfsberg auf großer Kinoleinwand gezeigt. Beginnzeit ist jeweils um 19:00 Uhr.

Folgende Filme werden gezeigt:

 

30.10.2018 Die Migrantigen

04.12.2018 Viva la libertà

22.01.2019 Lion – Der lange Weg nach Hause

05.02.2019 Die göttliche Ordnung

05.03.2019 Nur wir drei gemeinsam

02.04.2019 Loving Vincent

07.05.2019 Familie zu vermieten

 

Der Eintrittspreis beträgt pro Veranstaltung € 6 oder im Abonnement € 38 für alle genannten Termine. Karten und Abos erhalten Sie bei der Stadtkasse im Rathaus (04352/537 251)
Nähere Infos zur Filmreihe  erhalten Sie im Kulturreferat der Stadtgemeinde Wolfsberg unter Tel. 04352/537 246.

 

Eine Kooperation mit EU XXL Die Reihe.

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