Gemeinderat: 1 Million Euro Investition für die Volksschule St. Michael beschlossen
01. March 2024

Die Förderung für das letzte, noch ausständige große Sanierungsvorhaben unter den sieben Wolfsberger Volksschulen, die Modernisierung der Volksschule St. Michael, wurde gestern im Gemeinderat einstimmig auf die Reihe gebracht. Investiert werden 985.000 Euro.

Die Volksschule St. Michael war im Gemeindebereich von Wolfsberg die erste, die einer umfassenden thermischen (Außen-)Sanierung unterzogen wurde. Nun wird die Schule im Innenbereich auf den neuesten Stand gebracht und barrierefrei gemacht. Gebaut wird von Mitte Mai bis Ende Oktober, ohne Unterbrechung des Schulbetriebes. Die Gesamtkosten werden vom Kärntner Bildungsbaufonds mit 573.000 Euro gefördert. Vizebürgermeister Alexander Radl: „Ich bin sehr froh, dass wir dieses Projekt im Budget untergebracht haben. Kinder und Lehrpersonal werden damit gute Voraussetzungen für einen modernen und nachhaltigen Unterricht erhalten.“

Eine weitere große Investition, dass Bauvorhaben Schossbach/Getreidemarkt wurde mit dem einstimmigen Beschluss eines neuen Finanzierungsplanes ebenfalls an den Start gebracht. Aufgrund des gestiegenen Baukostenindex erhöhen sich die auf die Gemeinde entfallenden Projektkosten für die Erneuerung bzw. den Hochwasserschutz des Schossbachkanales von 950.000 Euro auf nunmehr 1,4 Millionen Euro. Rund 700.000 Euro davon werden allerdings von den Stadtwerken aufgebracht.

Mit dem ersten Bauabschnitt  soll laut Bürgermeister Hannes Primus im April begonnen werden. Gestartet wird mit dem Bereich zwischen Kanalplatz und Trafik Bardel, wo der Schossbach unter dem Haus durchführt. Der zweite Abschnitt betrifft die Strecke von Bardel bis Reckturmweg, der dritte Abschnitt die Schossbachstraße. Die Gesamtstrecke umfasst laut Tiefbaureferent Stadtrat Josef Steinkellner rund 380 Laufmeter, die Gesamtbauzeit soll rund ein Jahr betragen. „Es geht um einen großen Eingriff/Sanierung ein unterirdisches Bauwerk, das seit Jahrzehnten nicht mehr angegriffen worden ist“, so der Bürgermeister. „Es soll so schnell wie möglich gebaut werden, gleichzeitig soll es so wenige Einschränkungen wir möglich geben.“ Nach Abschluss der Schossbachsanierung wird es eine neue Oberflächengestaltung für den Getreidemarkt geben.

Wie Bürgermeister Primus hervorhob werden insgesamt von der Stadtgemeinde und den Stadtwerken heuer über 11 Millionen Euro investiert. Auf die Stadtwerke Gmbh., deren Geschäftsplan 2024 auf der Tagesordnung stand, entfallen davon 5,7 Mio. Euro. Der Umsatz ist mit 15,2 Mio. budgetiert und bleibt damit gegenüber 2023 nahezu unverändert. Unter dem Strich ergibt sich im Budget 2024 ein Jahresminus von 355.000 Euro. (Anm. zum Geschäftsplan der Wolfsberger Stadtwerke gibt es von den Stadtwerken heute eine eigene detaillierte Aussendung – liegt bei). Der Geschäftsplan wurde von SPÖ, ÖVP und Grüne mehrheitlich genehmigt.  Die Gegenstimmen der FPÖ begründete Stadträtin Isabella Theuermann mit der Sorge um die sinkende Finanzkraft des Unternehmens.

Eine wichtige Erleichterung gibt es angesichts des allgemeinen Kostendruckes für die Mieter der Wolfsberger Gemeindewohnungen. Auf Antrag von Stadtrat Jürgen Jöbstl wird es auch heuer, wie schon im Vorjahr, eine „Mietpreisbremse“ geben, durch welche die Erhöhung von Kategorie-Mieten und von Mieten, die der Indexklausel unterliegen, auf 2,5 Prozent „gedeckelt“ wird. „Wir setzen damit wieder ein wichtiges Zeichen für die soziale Verantwortung gegenüber unseren Mieterinnen und Mietern“, betonte Stadtrat Jöbstl.

Gute Nachricht auch für alle Freunde und Kunden des Kost-Nix-Ladens am Hohen Platz. Wie Stadtrat Christian Stückler berichtete, sollen aufgrund des großen Platzbedarfs die durch den Auszug des MGV Wolfsberg frei gewordenen, benachbarten Räumlichkeiten am Hohen Platz 6  zumindest bis zum Jahresende 2024  für den Kost-Nix-Laden dazugemietet werden. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.

Wie Bürgermeister Hannes Primus zu Beginn der Sitzung bekannt gab, wurde von der Gemeindeabteilung des Landes Kärnten eine von Stadträtin Theuermann eingebrachte Aufsichtsbeschwerde abgewiesen. Die detaillierte Begründung für die Abweisung wurde von Amtsleiterin Dr. Barbara Köller verlesen. Laut Aufsicht liegt kein unehrenhaftes Verhalten des Bürgermeisters und kein Verstoß gegen die Aufzeichnungspflichten vor. Die in der Beschwerde behauptete Befangenheit des Bürgermeisters in Entscheidungen zum Schönsonntagmarkt wurde von der Aufsicht ebenfalls als unbegründet zurückgewiesen.

 

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Wanderausstellung „HALT KEINE GEWALT“ ab 27. 2. in der Stadtgalerie
21. February 2024

Die Wanderausstellung HALT KEINE GEWALT zum Thema Gewalt an älteren Menschen eröffnet am Dienstag, den 27.02. in der Stadtgalerie am Minoritenplatz in Wolfsberg. Die bis 10. März laufende Ausstellung zeigt einerseits die vielen Facetten von Gewalt und die Folgen für die Opfer auf, andererseits zeigt sie Auswege aus der Gewalt und informiert über Unterstützungsangebote.

Gestartet wurde das Projekt am Vorjahr in Oberösterreich vom Verein Pro Senectute – Verein für das Alter in Österreich.  Heuer gastiert die Ausstellung in den Kärntner Bezirksstädten.

„Es ist kein „einfaches“ Thema, dennoch soll die Wanderausstellung das Thema Gewalt im Alter in seinen unterschiedlichsten Formen öffentlich machen“, meint Wilma Steinbacher, Vorsitzende von Pro Senectute – Verein für das Alter in Österreich.

Die Wanderausstellung bietet einen Einstieg in ein schwieriges Thema und verankert Prävention in speziellen Führungen für Schulklassen, Seniorinnen und Senioren und Gruppen. Alle Besucherinnen und Besucher werden auf eine bewusstseinsbildende Reise eingeladen.

„Während Gewalt an Kindern und Frauen aufgrund der langjährigen Bewusstseins- und Bildungsarbeit in der öffentlichen Wahrnehmung „angekommen“ ist, handelt es sich bei Gewalt gegen ältere Menschen - im privaten, öffentlichen wie auch institutionellen Bereich – nach wie vor um ein Tabuthema, nicht zuletzt deshalb, weil auch das Thema Überforderung eine große Rolle spielt.“, so Sozialministeriums-Sektionschefin Mag.a Edeltraud Glettler. „Maßnahmen wie die Wanderausstellung, mit denen eine Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit erfolgt, sind von zentraler Bedeutung.“

Wanderausstellung „HALT KEINE GEWALT“  in Wolfsberg

Stadtgalerie am Minoritenplatz

27.02. – 10.03.2024

 Mo-Fr 9-15 Uhr. Eintritt frei

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Lavanttaler Künstlerin Annika Korbitsch zeigt ihre Werke bei den StadtmacherInnen
19. February 2024

Eine Auswahl aus dem beeindruckenden Schaffen der in Reichenfels geborenen Künstlerin Annika Korbitsch ist derzeit in der Zentrale der StadtmacherInnen in der Johann-Offner Straße 13 zu sehen.

Zur Eröffnung am vergangenen Freitag überbrachte Gemeinderat Karl Heinz Smole die Grüße von Bürgermeister Hannes Primus und Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Michaela Lientscher. Smole hob in seinen Grußworten das Engagement und das Herzblut der StadtmacherInnen rund um Bernhard Teferle hervor, die eine wesentlichen Beitrag zur Wolfsberger Kulturszene leisten. Abgerundet wurde die sehr gut besuchte Eröffnung mit einem Konzert der Gruppe „Breaktones“.

Die Ausstellung läuft noch bis Ende März, Besichtigungen sind jeweils im Rahmen von Veranstaltungen im Lokal möglich.

Foto: Vernissage bei den StadtmacherInnen, von links: Gemeinderat Karl Heinz Smole, Annika Korbitsch, Bernhard Teferle und Altbürgermeister Hans-Peter Schlagholz.

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Nächstes Eltern-Kind-Treffen mit Thema "Langzeitstillen" am Mittwoch, 21.2. im Haus der Musik
19. February 2024

Das Eltern-Kind-Treffen, die beliebte Veranstaltungsserie für Eltern von Babys und Kleinkindern (aber auch für Schwangere) geht in die nächste Runde. Schon am kommenden Mittwoch, den 21.2., treffen sich alle Interessierten wieder im Haus der Musik in St. Stefan (von 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr). Schwerpunkt-Thema ist diesmal das Langzeitstillen. Die Teilnahme ist kostenlos!

Das Treffen bietet die optimale Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und für wertvolle Tipps und Infos von Expertinnen und Experten. Die Veranstaltungsreihe  ist eine Kooperation der Stadtgemeinde Wolfsberg mit dem Gesundheitsland Kärnten unter der fachlichen Leitung von Hebamme Daniela Reinbacher.

Die nächsten Termine:

  1. Februar
  2. April
  3. Mai
  4. Juni

Jeweils von 8.30 bis 10.30 Uhr im Haus der Musik in St. Stefan.

Foto: Bei den Eltern-Kind-Treffen im Haus der Musik gibt es stets regen Austausch zwischen Eltern und ExpertInnen.

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Generalerneuerung Infopoint-Terminal Wolfsberg
14. February 2024
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Wolfsberger Faschingsumzug am 10. Februar! Hier mit Formular anmelden
07. February 2024

Der alljährliche Faschingshöhepunkt in Wolfsberg ist heuer am Samstag, 10. Februar der traditionelle Umzug, bei dem traditionell zahlreiche Gruppen mit Ideen, Humor, prachtvollen Kostümierungen und natürlich guter Laune für beste Unterhaltung sorgen.

Alle aktiven Teilnehmer des Wolfsberger Faschingsumzuges werden gebeten, sich am Samstag ab 10.00 Uhr am Bleiweißparkplatz (Bushaltestelle) einzufinden, wo von der Faschingsgilde die Startnummern vergeben werden. Der Umzug beginnt um 11.30 Uhr. Anmeldungen sind noch bis 9. Februar möglich (04352/3340 oder unter info@tourismus-wolfsberg.at)

Den musikalischen Auftakt startet die „Joker Rock&Roll Band“ um 10.30 Uhr am Weiherplatz. Die besten Einzelmasken, Gruppen und Wägen werden wieder prämiert. Die „Lei Los`n Faschingsrunde“ führt im Anschluss an dem Festumzug die Prämierung durch.

Faschingsparty „Pur“ gibt es in den INNENSTADTLOKALEN von Wolfsberg. Selbstverständlich gibt es auch für unsere maskierten „Kleinen“ Kinderbars am Weiher, in der Wienerstrasse und am Hohen Platz, bei der jedes maskierte Kind Krapfen und Tee gratis erhält.
 
Der „FASCHINGSUMZUG ST.MARGARETHEN“ beginnt am Samstag, 10. Feber um 14.44 Uhr. Start: Sportplatz St. Margarethen bis zum Gasthof Stoff. Anschl. Maskenprämierung mit tollen Preisen, Musik und Partystimmung.
Faschingdienstag, am 13.Feber 2024, Beginn 19.00 Uhr „Faschingsverbrennen“ beim Hotel/Gasthof Stoff.
KINDERFASCHING am Sonntag, den 11.2.2024 in St. Michael ab 14.00 Start: Rüsthaus St. Michael-Festumzug bis zur Festhalle St. Michael mit vielen Überraschungen.
Der „ST. STEFANER FASCHINGSUMZUG“ findet am Rosenmontag, 12. Feber, um 14.29 Uhr statt. Treffpunkt Cafe 7 bis zum Gasthof Hofer, anschließend Prämierung und Faschingsparty im allen Gasthäusern in St Stefan.

 

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Weltkonzern AWS: „Intelligentes Trinkwassernetz“ der Wolfsberger Stadtwerke ist ein Vorzeige-Projekt
29. January 2024

Die Wolfsberger Stadtwerke wurden mit ihrer neuen Technologie LoRaWAN – unter anderem zur digitalen Fern-Ablesung von Wasserzählern – vom Technologie-Welkonzern AWS als Vorzeigeprojekt („Case Study“) vorgestellt. AWS ist ein Unternehmen des Amazon-Konzerns, das unter anderem weltweit Cloud-Dienste und Rechenzentrums-Funktionen zur Verfügung stellt. Das Stadtwerke-Projekt wurde beginnend ab 2022 gemeinsam mit der Firma IoT aus St. Stefan, dem Telekom-Anbieter Drei und AWS gestartet.

LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ermöglicht die digitale Datenübermittlung über weite Strecken und durch dicke Mauern hindurch und ist damit ideal für die Fernablesung von Wasserzählern geeignet. Basis dafür ist ein „Smart-Meter“, der anstelle der herkömmlichen Wasserzähler im Haushalt installiert wird und dem Kunden die Zählerablesung und Übermittlung der Daten erspart.  Im Zuge der ständig aktuellen Verbrauchs-Erfassung können aber auch Unregelmäßigkeiten etwa durch Leitungs-Lecks sofort festgestellt und rasch repariert werden.

Derzeit sind in Wolfsberg bereits rund 40 Prozent der Haushalte mit Smart-Metern zur Fernablesung ausgestattet. Der weitere Ausbau dieses „intelligenten Trinkwassernetzes“ erfolgt im Zuge der regulären Intervalle für den Zählertausch.

Die Original Pressemitteilung zur Case Study ist unter aws.amazon.com veröffentlicht. Amazon Web Services (AWS) ist mit mehr als 200 Services, die umfangreiche Funktionen bieten und in global verteilten Rechenzentren bereitgestellt werden, die weltweit umfassendste und am häufigsten genutzte Cloud. Millionen von Kunden – darunter einige der am schnellsten wachsenden Startups und der größten Konzerne sowie wichtige Behörden – vertrauen auf AWS, wenn es darum geht, agiler zu werden, Kosten zu senken und Innovationen schneller zu realisieren.

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Nächstes Repair Café am Samstag, 27. Jänner im Jugendzentrum (JUZ) Wolfsberg
18. January 2024

Ein CD-Spieler, der sich nicht öffnen lässt, ein kaputter Toaster, ein Pulli mit Mottenloch? Kein Problem für die Expertinnen und Experten des Repair Cafés.  Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe, eine Kooperation der Stadtgemeinde Wolfsberg mit dem Kärntner Bildungswerk, wird auch 2024 fortgesetzt. Erster Termin ist am Samstag, den 27. Jänner, von 9 bis 12 Uhr im JUZ-Jugendzentrum Wolfsberg in der Kirchbichlstraße 2a. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

Beim Repair Café stehen ehrenamtliche Fachleute mit Rat und Tat zur Verfügung und reparieren die vorbeigebrachten defekten Gebrauchsgegenstände (Elektrogeräte, Kleidung, Gegenstände aus Holz, Spielzeug, Fahrräder etc.). Die Kosten für Reparaturen beschränken sich auf freiwillige Beiträge.

Auch wieder im Repair Café mit dabei ist die „ErklärBar“, wo bei Fragen zur digitalen Welt z.B. zu Hand- und Computernutzung und Internet weitergeholfen wird.

Von Mitarbeitern des JUZ-Wolfsberg werden außerdem auch einfache Fahrradreparaturen durchgeführt, wie z.B. Reifen wechseln (Mantel selber mitbringen), Patschen flicken, Schaltung einstellen, oder Bremsen nachstellen.

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Nächstes Eltern-Kind-Treffen am 17. Jänner im Haus der Musik - Schwerpunkt "Kindernotfälle"
17. January 2024 08:30 - 10:30

Die erfolgreiche Reihe der Eltern-Kind-Treffen – eine Veranstaltungsserie des Wolfsberger Gesundheitsreferates mit der Initiative „Gesunde Gemeinde“ – wird im neuen Jahr fortgesetzt: Nächster Termin ist Mittwoch, der 17. Jänner von 8.30 bis 10.30 Uhr im Haus der Musik in St. Stefan.

Das Treffen bietet eine ideale Gelegenheit für Informationen rund um Baby und Kleinkind sowie auch zum Austausch von Erfahrungen mit anderen Eltern. Die Veranstaltung am 17. Jänner hat den Schwerpunkt „Rotes Kreuz Wolfsberg - Kindernotfälle“. Geleitet wird der Vormittag von der erfahrenen Wolfsberger Hebamme Daniela Reinbacher.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten per e-mail an katja.kienzl@wolfsberg.at oder telefonisch 04352/537-304.

Foto: Die Eltern-Kind-Treffen bieten eine ideale Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.

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Spezial-Stadtführung am 31. Jänner: Wolfsberger Frauen machen Geschichte
15. January 2024

Eine neue Spezial-Stadtführung mit dem Blick auf Wolfsberger Frauen, welche in der Geschichte dieser Stadt eine große Rolle spielten, bietet das Museum im Lavanthaus am 31. Jänner an. Das Konzept dazu stammt von Sonja Bachhiesl, die auch die Führung übernimmt.

Die Geschichte Wolfsbergs ist, wie überall, „männerlastig“: Doch hier wirkten auch bedeutende Frauen, die in der Stadt ihre Spuren hinterlassen haben.

Zu nennen ist etwa Maria Ziegler, geb. Offner, durch die der Ahnherr der Familie Offner nach Wolfsberg kam. In der Kapuzinerkirche erinnert eine Steintafel an ihr wohltätiges Wirken zugunsten dieses Ordens. Gräfin Laura von Hardenberg, die Gemahlin des Grafen Hugo I. Henckel von Donnersmarck, wirkte bei der Neugestaltung des Schlosses Wolfsberg maßgeblich mit. Erzherzogin Marie Valerie, die Tochter von Kaiser Franz Joseph I. und seiner Frau Sisi, war die Namensgeberin des 1881 eröffneten Krankenhauses Wolfsberg.

Mit Christine Lavant und Gertrud Schmirger alias Gerhart Ellert hat das Lavanttal zwei bedeutende Schriftstellerinnen hervorgebracht – nach Lavant ist eine Straße in St. Stefan benannt, nach Schmirger eine Straße in der Reding und der Platz vor dem AMS. In Wolfsberg sind auch heilige Damen anzutreffen, die Kaiserin Kunigunde im Museum im Lavanthaus zum Beispiel, die Gottesmutter Maria auf der Pestsäule am Hohen Platz, und Anna, die Mutter Mariens, der die Bäckerkapelle neben der Markuskirche geweiht ist.

In der Führung wird darüber hinaus auf Grabsteine und Epitaphe eingegangen, die an bedeutende Bürgerinnen Wolfsbergs erinnern, auf jene Frauen, die in Hexenprozessen ihr Leben lassen mussten, auf eine Wolfsberger Jüdin, die in Auschwitz ums Leben kam, und auf viele Arbeiterinnen, die zum Beispiel im Kohlebergbau tätig waren. Und auch viele moderne Kunstwerke in Wolfsberg weisen einen Frauenbezug auf.

Spezialstadtführung mit MMag. Dr. Sonja Bachhiesl: „Wolfsberger Frauen machen Geschichte“, Mittwoch, 31. 01. 2024, Uhrzeit: 17:00 Uhr. Treffpunkt: Museum im Lavanthaus, St. Michaeler Straße 2, 9400 Wolfsberg Kosten: 4 EUR.

Foto: Vizebürgermeisterin Michaela Lientscher (links) und Sonja Bachhiesl vor einem Innenstadt-Haus, in dem die Dichterin Gertrud Schmirger alias Gerhart Ellert lebte.

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Kostenlose Senioren-Erholungsaktion des Landes „Aktiv und fit im Alter 2024“ - bis 31.3. anmelden!
10. January 2024

Als Zeichen der Wertschätzung gegenüber der älteren Generation bietet das Land Kärnten auch heuer wieder eine Erholungsaktion für Seniorinnen und Senioren mit geringem Einkommen an. Im Rahmen eines einwöchigen, kostenlosen Erholungsaufenthaltes in Kärnten (im Mai/Weißensee, Juni und September/Feld am See, Juni und Oktober/Drobollach), werden den Teilnehmern außerdem auch gesundheitserhaltende, kreative und kulturelle Aktivitäten sowie interessante Vorträge angeboten.

Anmelden können sich Seniorinnen und Senioren  ab dem 65. Lebensjahr, welche erholungsbedürftig sind und keine besondere Betreuung oder Pflege benötigen. WICHTIG: Als Einkommensgrenze gilt der Ausgleichszulagenrichtsatz plus max. 10 Prozent.

Die Anreise erfolgt mit einem Sammelbus von Wolfsberg aus.

Anmeldungen von Wolfsberger Seniorinnen und Senioren werden bis spätestens 31. März 2024 im Beratungs- und Servicezentrum der Stadtgemeinde Wolfsberg (Amtsgebäude Alte Post, Hoher Platz 16) entgegengenommen. Informationen unter 04352/537-304.

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"Schiff ahoi" - Inklusions-Piratenschiff auf dem Kapuziner-Spielplatz eröffnet
03. January 2024

Rechtzeitig zu den Weihnachtsferien konnte das neue, inklusionstaugliche Spieleschiff am Kapuziner-Spielplatz offiziell zur Benutzung freigegeben werden.  „Ein tolles Projekt – ich freue mich für die Wolfsberger Kinder und insbesondere für alle jene, die einen barrierefreien Zugang zu Spielgeräten brauchen“, so Stadträtin Isabella Theuermann.

Im Rahmen der Kärntner „Spielplatz-Offensive“ wurde der Stadtgemeinde Wolfsberg für das Konzept eines Inklusionsspielplatzes der zweite Platz zugesprochen. Für die neue Anlage, die um 100.000 Euro errichtet wurde, gab es eine Förderung des Landes in Höhe von 20.000 Euro.

„Wir bieten damit ein interessantes Abenteuer-Spielgerät, das für alle Kinder da ist - mit und ohne Behinderung“, betont Theuermann, die hier auf die Vorreiter-Rolle Wolfsbergs verweist. Der Stadträtin ist es nun ein Anliegen, Schritt für Schritt auf allen 21 Spielplätzen im Gemeindegebiet Inklusionsspielgeräte zu errichten.

Theuermann bittet darum, Zerstörungsakte zu unterlassen, damit die Kinder ein ungetrübtes Spielvergnügen genießen können. Beim Piratenschiff sollen bewegliche Bauteile wie das „Klangspiel“ mit zusätzlichen Befestigungsmaßnahmen durch die Herstellerfirma „vandalensicher“ gemacht werden.

Foto 1: Inklusions-Piratenschiff auf dem Kapuziner-Spielplatz

Foto 2: Stadträtin Isabella Theuermann: Schiff soll „vandalensicher“ werden.

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Wolfsberg: Klein-Feuerwerke in der Silvesternacht erlaubt
23. December 2023

Bürgermeister Hannes Primus gibt heuer wieder in der Silvesternacht in Wolfsberg die Verwendung von Klein-Feuerwerken per Verordnung frei: Die Erlaubnis gilt für das Ortsgebiet in der Zeit vom 31.Dezember 2023, 23.30 Uhr bis 01.Jänner 2024, 01:00 Uhr.

Erlaubt sind demnach Feuerwerkskörper der Klasse II (Silvesterraketen, div. Fontänen, Römische Lichter, Feuerräder, Feuertöpfe etc.). Die Erlaubnis gilt für den Bereich innerhalb der Hinweiszeichen „Ortstafel“ und „Ortsende“. Von der Erlaubnis ausgenommen ist der Bereich der Altstadt (siehe rot umrandete Fläche in der Beilage).

Verboten bleibt allerdings die Verwendung von Feuerwerkskörpern:

  • in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus sowie zu Kirchen, Kinder-, Alters- und Erholungsheimen und zum Tierheim,
  • in der Nähe von leichtentzündlichen Anlagen, wie z.B. Tankstellen,
  • in geschlossenen Räumen,
  • innerhalb bzw. in unmittelbarer Nähe größerer Menschenansammlungen,
  • im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen sowie
  • überall dort, wo eine Gefahr für Leben, Gesundheit oder Eigentum besteht.

Bürgermeister Primus: „Unsere Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit haben, den Jahreswechsel traditionell zu feiern. Ich bitte aber um Rücksichtnahme gegenüber Menschen und Tieren!“

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Die Stadtgemeinde wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes Fest und schöne Feiertage!
22. December 2023
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Gemeinderat beschloss Budget 2024: Hohe Investitionen trotz massivem Kostendruck
15. December 2023

Auch Wolfsberg kann sich dem schwer auf den Gemeinden lastenden Kostendruck nicht entziehen. Stark steigende Ausgaben, die nicht von der Gemeinde beeinflussbar sind, verursachen trotz angesetztem Sparstift im Budget für das Jahr 2024 ein Minus von rund 8,5 Mio. Euro. „Wir bekennen uns aber zu wichtigen Investitionen und wollen auch die Sozialleistungen aufrecht erhalten“, betonte Bürgermeister Hannes Primus.

Schon seit August wird in der Stadtgemeinde Wolfsberg gerechnet: Mit steigenden Umlagen an das Land sowie massiv gestiegenen Kosten für Energie, Rohstoffe und Personal drohte ursprünglich ein Budgetminus von rund 16 Mio. Euro. „Dieser drohende Abgang konnte unter Ansetzung eines dicken Sparstiftes und durch Verschiebung von Vorhaben auf unter 8,5 Millionen Euro reduziert werden“, erklärte Finanzreferent Christian Stückler.

Es sind externe Faktoren, die die Gemeinde unter Druck setzten. So sind etwa die gesetzlichen Umlagen und Beiträge, die die Stadtgemeinde Wolfsberg unter anderem für Krankenanstalten und Sozialhilfe zu leisten hat um über 3 Mio. Euro auf 30,5 Mio. Euro angewachsen, während die eigenen Einnahmen und Einnahmen aus Ertragsanteilen nur geringfügig gestiegen sind. Inflation sowie steigende Bau-, Personal- und Energiekosten tragen ein übrigens zur Belastung bei.

Insgesamt ergibt sich im sogenannten Finanzierungshaushalt bei Einnahmen von 80,78 Mio. Euro und Ausgaben von 88,65 Mio. Euro einschließlich Zuweisung an Rücklagen ein Minus von 8,45 Mio. Euro. Im sogenannten „Ergebnishaushalt“ stehen sich Erträge von rund 80 Mio. Euro und Aufwendungen von 88,7 Mio. Euro gegenüber.

„Trotz der schwierigen Situation, von der alle Gemeinden betroffen sind, bekennen wir uns zu wichtigen Investitionen und nehmen dafür insgesamt rund 6 Mio. Euro in die Hand“,  unterstrich Bürgermeister Hannes Primus. Die größten Posten dabei sind die Sanierung der Volksschule St. Michael (985.000 Euro), Hochwasserschutz (1,1 Mio. Euro), dringend nötige Ersatzbeschaffungen von Feuerwehrfahrzeugen (1,3 Mio. Euro), Straßenbaumaßnahmen (1 Mio. Euro) und öffentliche Beleuchtung (270.000 Euro). Bürgermeister Primus: „Damit leistet die Gemeinde auch einen bedeutenden Impuls für die örtliche Wirtschaft!“

Darüber hinaus hat Wolfsberg auch wieder 50.000 Euro für „Hilfe in besonderen Lebenslagen“ budgetiert. „Bei den Sozialleistungen darf gerade in Zeiten wie diesen nicht gespart werden“ so der Bürgermeister, der auch darauf verwies, dass die Stadtgemeinde Wolfsberg etwa mit dem Museum oder dem Tierheim auch Leistungen für den ganzen Bezirk erbringen muss.

Seitens der ÖVP, die dem Budgetentwurf ebenso zustimmte wie die Grünen, betonte Stadtrat Josef Steinkellner die Wichtigkeit der vorhandenen Mittel für notwendige Straßen-Sanierungen, unter anderem für der Theißenegger Straße, der Hattendorfer Straße, der Forster Straße und der Witra-Straße.

Zustimmung zum präsentierten Budget gab es auch vom Grünen-Fraktionssprecher Reinhard Stückler, während für die FPÖ Stadträtin Isabella Theuermann den Budgetentwurf ablehnte.

Der Budgetentwurf wurde übrigens zuvor auch dem Land Kärnten vorgelegt und von diesem für in Ordnung befunden.

Wie Bürgermeister Primus abschließend zum Budget-Tagesordnungspunkt erklärte, gebe es zwischen Land Kärnten und den Städten/Gemeinden einen Beschluss zu einem gemeinsamen Vorgehen („letter of intent“) zwecks finanzieller Stabilisierung der Gemeinden, gemeinsamer Reformen und dem Abrufen von Förderungen aus dem Zukunftsfonds und den KIG-Mitteln des Bundes.

 

Weitere Beschlüsse

Weitere einstimmige Beschlüsse betrafen unter anderem die Verlängerung der Miete für den Kost-Nix-Laden am Hohen Platz für ein weiteres Jahr, die Einbringung einer Petition zur Wiederbelebung der Lavanttal-Bahn und die Sanierung des Daches der Pfarrkirche Forst. In der Volksschule St. Stefan wird eine eigene Räumlichkeit für die Schüler-Initiative der IG Schach zur Verfügung gestellt.

 

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Reding: 22 neue Wohnungen an glückliche Mieterinnen und Mieter übergeben
14. December 2023

In der 10.-Oktober-Straße in Wolfsberg Reding gab es diese Woche Grund zum Feiern: An 22 Mieterinnen und Mieter wurden von Bürgermeister Hannes Primus, Stadtrat Jürgen Jöbstl und dem Vorstand der „Vorstädtischen Kleinsiedlung“, Thomas Kuschnig, die Schlüssel für ihre neue Wohnung übergeben.

Die L-förmige Anlage, die in einer Bauzeit von 18 Monaten entstanden ist, weist insgesamt 22 Wohnungen in einer Größe zwischen 55 und 77 Quadratmetern auf. „Wir freuen uns darüber, dass wir damit neuen, leistbaren Wohnraum auf dem neuesten Stand der Technik schaffen konnten“, betonte Bürgermeister Primus, der auch auf die besonders günstige Lage mit der Nähe zum Stadionbad, zum Bundesschulzentrum und zum öffentlichen Verkehr verwies.

Stadtrat Jürgen Jöbstl betonte die Bedeutung von leistbarem, barrierefreiem und klima-fitten Wohnraum für Wolfsberg: „Die Nachfrage nach Wohnungen ist groß. Deshalb ist es ein besonders freudiger Tag, wenn wir so ein Projekt durch die Schlüsselübergabe vollenden können. Die Wohnungsvergabe durch die Gemeinde erfolgte einstimmig, im Konsens von allen im Gemeinderat vertretenen Parteien“.

Die Anlage weist einen hohen energietechnischen Standard auf und ist „Klima-aktiv“ zertifiziert. Die Energieversorgung erfolgt unter anderem durch Fernwärme und eine PV-Anlage.

Die Grüße des Landes Kärnten überbrachte Bundesrats-Präsidentin Claudia Arpa in Vertretung von LHSTv.in Gaby Schaunig. Die kirchliche Segnung erfolgte durch Stadtpfarrer Christoph Kranitzky und Pfarrerin Renate Moshammer.

Foto1: Schlüsselübergabe für 22 neue Mieterinnen und Mieter in der 10. Oktober Straße in Reding.

Foto 2: Bürgermeister Primus, Stadtrat Jöbstl und BR-Präsidentin Claudia Arpa mit einer der glücklichen neuen Mieterinnen, Tea Grgic.

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Trinkwasser in Wolfsberg wieder uneingeschränkt genießbar!
14. December 2023

Das Trinkwasser im gesamten Stadtgebiet von Wolfsberg ist ab sofort wieder uneingeschränkt genießbar!

Aktuelle Laborproben weisen keinerlei Belastungen mehr auf. Alle am vergangenen Donnerstag empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen sind damit nicht mehr notwendig und das Wasser kann in voller Qualität wieder ohne Aufbereitung als Trinkwasser verwendet werden.

Für Rückfragen: Info-Telefon der Stadtwerke 0800 998820.

 

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Präsentation am 12. Dezember Das Buch zum Museum im Lavanthaus –Einblicke in die Dauerausstellung
06. December 2023

Am 12. Dezember wird die Neuerscheinung „Einblicke in die Dauerausstellung“ – das Buch zum Museum im Lavanthaus – im Museum öffentlich präsentiert. Erstmals gibt es damit einen Überblick über die im Museum präsentierten Themenfelder in praktischer Buchform. Anhand von ausgewählten Objekten wird die Kultur und Geschichte der Region Lavanttal zum Leben erweckt: Fauna und Flora des Tales werden ebenso vorgestellt wie die Geschichte, die Volkskultur, die Kunst, die Literatur und vieles mehr. So wird ein Eindruck von der Vielgestaltigkeit und Reichhaltigkeit der Sammlung vermittelt.

Das ideale Buch zur Begleitung eines Besuchs im Museum – und ein perfektes Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk!

Angaben zum Buch: Christian Bachhiesl, Daniel G. Strassnig: Das Museum im Lavanthaus. Einblicke in die Dauerausstellung. Wien: LIT Verlag 2023, broschiert, ca. 140 Seiten, ISBN 978-3-643-51172-0, Preis: € 18,-- Erhältlich ab Dezember im Museum im Lavanthaus!

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Stadtgemeinde Wolfsberg rüstet alle Dienstfahrzeuge mit GPS-System aus
06. December 2023

Eine große technische Aufrüstung ist derzeit im Fahrzeugpark der Stadtgemeinde Wolfsberg im Gange: Schritt für Schritt, beginnend mit der Fahrzeugflotte des Wirtschaftshofes,  werden alle 38 Dienstfahrzeuge mit einem GPS-System ausgestattet. Das spart Verwaltungsaufwand, erleichtert die Logistik und dient auch der Absicherung bei Versicherungsfragen. „Auch das Fahrtenbuch wird digital“, erklärt Verkehrsstadtrat Josef Steinkellner. „Mit dem Stift geschriebene Aufzeichnungen gehören damit bald der Vergangenheit an“.

Der Beschluss zur GPS-Ausstattung wurde im Gemeinderat im November einstimmig gefasst, die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 22.000 Euro. Lieferant ist die Firma GPS.at, ein oberösterreichisches Unternehmen, das auf eine breite Palette an datenschutz-konformen GPS-Lösungen, unter anderem auch auf Winterdienst-Anwendungen, spezialisiert ist. So können etwa durch die digitalen Aufzeichnungen Versicherungs- und Haftungsfragen bei Schneeräumung schnell geklärt werden.

Weiterer Vorteil: Die Einsatzleitung sieht jederzeit am Computer, wo genau welches Fahrzeug unterwegs ist und kann somit schnell Entscheidungen über Routenänderungen treffen oder bei Anfragen exakte Auskunft über den Standort der Fahrzeuge geben.  Aus diesem Grund wurden die 8 LKW des Wirtschaftshofes, die im Winterdienst im Einsatz sind, als erste mit den GPS- Systemen ausgestattet.

Am Foto von links: Stadtrat Josef Steinkellner, Straßenmeister Gerald Malz, Klemens Häusler (GPS.at) Werkstättenleiter Thomas Schober und Bauhof-Chef Jürgen Dobernig.

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Digitaler Adventskalender 2023
30. November 2023
Digitaler Adventskalender in Wolfsberg! 🎄🌟
 
Ab morgen, dem 1. Dezember, öffnet sich auf unserer Facebook-Seite (https://www.facebook.com/wolfsberginkaernten) jeden Tag ein digitales Türchen in unserem Adventskalender! 🚪✨
 
Die Stadtgemeinde Wolfsberg lädt herzlich ein, täglich eine neue Überraschung zu entdecken. 🎁🌈
 

Der Adventskalender ist auch für Nutzer ohne eigenes Facebook-Konto sichtbar!

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Museum im Lavanthaus: Neue Ausstellung "#ungelaufen" mit 501 Ansichtskarten eröffnet
30. November 2023

„SELFIES“ DES VORIGEN JAHRHUNDERTS – so könnte man aus heutiger Sicht Ansichtskarten bezeichnen, die sich über viele Jahrzehnte großer Beliebtheit erfreuten.

Heutzutage sind sie etwas aus der Mode gekommen, jedoch als Dokumente der Zeitgeschichte eine wertvolle Quelle. 501 solcher Ansichtskarten, teilweise aus der Region Wolfsberg und alle „ungelaufen“, also nie aufgegeben, bilden derzeit eine Sonderschau im Museum im Lavanthaus, die gestern, Mittwoch eröffnet wurde.

Die Ausstellung mit Karten aus den Jahren 1901 bis 1942 entstammt einem Projekt der Universität Klagenfurt und wurde von Musemsdirektor Christian Bachhiesl, ergänzt um regionale Motive wie der „Krabatsch Katel“, nach Wolfsberg geholt. Eröffnet wurde die Ausstellung gestern, Mittwoch, von Bürgermeister Hannes Primus, der selbst von seinen Erfahrungen mit den bunten Postkarten berichtete: „ Wohl jeder von  uns hat solche Post bekommen oder geschrieben. Ansichtskarten sind etwas Bleibendes, das haben sie den schnelllebigen Selfies der neuen Generation voraus“. Daran schloss sich auch Vizebürgermeisterin Michaela Lientscher in ihren Grußworten an.

Für Ute Holfelder, die das Projekt an der Universität Klagenfurt betreute und bei der Eröffnung im Museum zu Gast war, ist bzw. war die Ansichtskarte „ein kleiner Gegenstand, der viel Geschichte des Alltages und der Kommunikation beinhaltet.“ Die Karten könnten auch der Spurensuche dienen, etwa wenn es um historische Ereignisse, geographische Merkmale oder vergangene Sehenswürdigkeiten geht, so Holfelder.  Einladende Worte gibt es von Direktor Christian Bachhiesl: „Tauchen Sie ein in vergangene Bildwelten und freuen Sie sich auf spannende Entdeckungen!“

 

Wer sich also auf Spurensuche begeben möchte:  Sonderausstellung „#ungelaufen“ im Museum im Lavanthaus, St. Michaeler Straße 2 in Wolfsberg. Geöffnet bis 27.4. 2024, jeweils Mi-Sa 10-16 Uhr.

Foto: Ausstellungseröffnung mit, v.l. Bürgermeister Hannes Primus, Museumsdirektor Christian Bachhiesl, Vizebürgermeisterin Michaela Lientscher und Museums-Mitarbeiter Daniel Strassnig.

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Advent in Wolfsberg: Stimmungsvolles Programm ab 1. Dezember 2023
27. November 2023

Besuchen Sie den Adventmarkt in Wolfsberg! Im Herzen der Stadt erwartet Sie entlang der Lavant im Trattlpark auch heuer wieder ein stimmungsvoller Adventmarkt. Sie befinden sich inmitten der Stadt und haben doch die Möglichkeit, abzutauchen in weihnachtliche Romantik und Ruhe.

Ein vielfältiges Warenangebot von handgefertigten Geschenksartikeln, Spielwaren,  Büchern, Kunsthandwerk u.v.m. sowie die Gastronomie laden Sie zum Verweilen ein.

Es erwartet Sie ein buntes Rahmenprogramm mit Puppenspieler, Musik, Lesungen und vielem mehr.

Öffnungszeiten: jeweils von 15.00 bis 20.00 Uhr

  1. Adventwochenende, Freitag – Sonntag (1. bis 3. Dezember)
  2. Adventwochenende, Freitag - Sonntag (8. bis 10. Dezember)
  3. Adventwochenende, Freitag – Sonntag (15. bis 17. Dezember)
  4. Adventwochenende, Freitag – Samstag (22. bis 23. Dezember)

Die Eröffnung des diesjährigen Adventmarktes in Wolfsberg findet am Freitag, dem 1. Dezember, um 17 Uhr, im Trattlpark statt. Musikalisch gestaltet wird die Eröffnung von den Männerchören der Stadtgemeinde – Singkreis St. Michael, MGV Wolfsberg, MGV St. Stefan, MGV St. Margarethen – und dem Quartett der Stadtkapelle Wolfsberg mit ökumenischer Segnung durch Pfarrer Dr. Christoph Kranicki und Pfarrerin Mag. Renate Moshammer.

Wie bereits in den letzten Jahren ist es dem Stadtmarketing mit den Kaufleuten der Wolfsberger Innenstadt auch heuer wieder gelungen, einen Adventkalender mit interessanten Angeboten zu gestalten, um den Kunden die Auswahl der passenden Weihnachtsgeschenke zu erleichtern.

Ebenso findet dieses Jahr an den Freitagen und Samstagen von 10 bis 19 Uhr im Advent ein Christkindlmarkt am Hecherplatzl mit einem weihnachtlichen Rahmenprogramm statt.

Doch nicht nur der stimmungsvolle Adventmarkt in Wolfsberg mit seinem vielseitigen Rahmenprogramm ist einen Besuch wert, auch die Wolfsberger Innenstadt präsentiert sich in der Adventzeit mit ihrem vielfältigen Warenangebot und den weihnachtlich gestalteten Straßen und Gassen von ihrer schönsten Seite und lädt zum Einkaufen und Verweilen ein. Genießen Sie Wolfsberg in vorweihnachtlicher Stimmung.

 

 

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Zusatztafeln für personenbezogene Straßenschilder in der Innenstadt montiert
27. November 2023

Unter den personenbezogenen Straßenbezeichnungen der Stadtgemeinde Wolfsberg wurden in den letzten Tagen Schilder mit Erklärungen zu den jeweiligen Namensgebern angebracht. Insgesamt 23 solcher Zusatztafeln sind bis jetzt von der Gemeinde in der Innenstadt montiert worden. Die Beschreibungen stammen jeweils vom Wolfsberger Historiker Christian Klösch mit Beiträgen vom Leiter des Museums im Lavanthaus, Christian Bachhiesl.

Das Anbringen der Zusatztafeln geht auf einen Antrag der ÖVP-Gemeinderatsfraktion im Oktober 2021 und auf den folgenden mehrheitlichen Gemeinderatsbeschluss im Sommer 2022 zurück. Damit wurde damals ein Schlusspunkt unter die immer wieder aufflammende Diskussion über den Umgang mit „historisch belasteten“ Straßennamen  gesetzt worden.

Im Antrag der ÖVP hieß es wörtlich: „Damit wird der Bevölkerung erklärt, welche historische Bedeutung für Wolfsberg die jeweilige Person hat bzw. – bei überregionale berühmten Persönlichkeiten -  welche Errungenschaften sie bekannt gemacht haben. Gleichzeitig kann auch den historisch belasteten Straßennamen eine entsprechende Erklärung hinzufügt werden.“

Foto: Vizebürgermeisterin Michaela Lientscher und Antragstellerin Gemeinderätin Waltraud Beranek vor der Zusatztafel für die Paul-Hackhofer-Straße (von 1908 bis 1920 Bürgermeister der Stadt Wolfsberg.)

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"Schmelztiegel" der Lavanttaler Kunst in der Stadtgalerie Wolfsberg
23. November 2023

Ein Schmelztiegel der Lavantatler Kunst ist seit gestern Abend in der Stadtgalerie Wolfsberg zu sehen. Klaus Muno Weinlinger, Fritz Supan, Eva Tammerl, Hildegard Gressl, Ingrid Schatz und Gerda Hatzenbichler zeigen eine bunte Auswahl ihrer Werke, von Keramiken über Skulpturen bis hin zu Acryl- und Aquarellmalerei. Sehenswert!

Die Eröffnung nahm namens der Stadtgemeinde Wolfsberg Gemeinderat Karl Heinz Smole vor, die Künstlervorstellung übernahm Michael Hatzenbichler. Für Musik sorgte das Duo „Not Steward“.

Die Ausstellung läuft bis 16. Dezember. Stadtgalerie Wolfsberg am Minoritenplatz, Öffnungszeiten Do 16-19 Uhr, Fr und Sa 11-16 Uhr. Eintritt frei!

Am Foto von li nach re : Bezirkshauptmann Georg Fejan, GR Karl-Heinz Smole, Fitz Supan, Eva Tammerl, Michael Hatzenbichler, Ingrid Schatz, Gerda Hatzenbichler, Hildegard Gressl, Klaus MUNO Weinlinger

 

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