Neues Sammelsystem: Der Gelbe Sack kommt ab 1.1. 2023 auch in Wolfsberg
17. November 2022

Ab 1.1. 2023 wird in Wolfsberg die Sammlung mit dem „Gelben Sack“, verbunden mit Hausabholung, eingeführt. Im Gelben Sack werden Kunststoff- und Metallverpackungen gemeinsam gesammelt. Die Abholung erfolgt einmal pro Monat kostenlos.

Die Regelung mit dem „Gelben Sack“ gilt ab Jahresanfang 2023 für ganz Österreich. In Gemeinden wie Wolfsberg, die mit diesem das neue Sammelsystem einführen, werden darin auch schon Metallverpackungen mit gesammelt. An den Altstoffsammelstellen ist somit ab 1.1. 2023 keine Abgabe von Kunststoffen und Metallen mehr möglich.

Derzeit hat die Zustellung der „Gelben Säcke“ an die Wolfsberger Haushalte bereits begonnen. Je nach Größe erhalten die Haushalte den geschätzten Jahresbedarf von ein bis zwei Rollen mit je 13 Säcken (mit je 110 Liter Fassungsvermögen). Ein Mehrbedarf ist in der Folge kostenlos im Recyclinghof erhältlich. Zugleich mit den Säcken erhält jeder Haushalt eine Information, was in den Gelben Sack gehört (z.b. Plastikflaschen, Joghurtbecher, Folien, Getränke- und Konservendosen, Tierfutterdosen) und was nicht (z.B. Kunststoffrohre, Duschvorhänge, Elektronikschrott).

Die Abholung der Säcke erfolgt durch eine externe Firma alle vier Wochen kostenlos direkt am Grundstückseingang. Mehrparteienwohnhäuser erhalten einen Sammelcontainer für Kunststoff- und Metallverpackungen im Hof. Gelbe Säcke sollten keinesfalls zu den Altstoff-Sammelstellen gebracht werden.

Die Vereinheitlichung des Sammelsystems erfolgt in allen Gemeinden Kärntens und vereinfacht somit die Müllentsorgung. Die Verpackungen werden der Industrie als wertvoller Rohstoff zur Verfügung gestellt. Der Restmüll wird entlastet, die Plastiküberflutung eingedämmt und die BürgerInnen ersparen sich den Weg zur Sammelstelle.

„In vielen Gemeinden funktioniert das System mit dem „Gelben Sack“ schon bestens“, erklärt Bürgermeister Hannes Primus. „Auch in Wolfsberg werden wir damit gerne unseren Beitrag zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt leisten.“ Umwelt-Stadtrat Jürgen Jöbstl verweist darüber hinaus auf den gewonnen Komfort für die Bürgerinnen und Bürger: „Der Weg zur Sammelstelle entfällt und die Abholung der Säcke verursacht keinerlei Kosten“.