Kürzer, kompakter, attraktiver: Der Schönsonntagmarkt bleibt heuer in der Stadt
05. March 2024

Auf Basis der Vorschläge, die kürzlich am „Runden Tisch“ der Wirtschaftskammer zum Schönsonntagmarkt eingebracht wurden, fiel am Montag Nachmittag bei einem Arbeitsgespräch bei den Wolfsberger Stadtwerken zwischen Gemeindespitze und Stadtwerke-Geschäftsführung die Entscheidung: Der Schönsonntagmarkt bleibt in der Innenstadt - er wird aber kürzer, kompakter und somit für Aussteller und Besucher noch attraktiver.

Und das sind die Punkte, die nach der Präsentation durch Stadtwerke-Geschäftsführer Christian Schimik von den Teilnehmern (neben Bürgermeister Hannes Primus der gesamte Stadtrat mit Ausnahme der entschuldigten Vizebürgermeisterin Dr.in Michaela Lientscher) ausführlich diskutiert und denen von allen Seiten zugestimmt wurde.

Die Zustimmung der ÖVP und FPÖ erfolgte, da das gegenständliche Konzept den Großteil der eingebrachten Kritikpunkte berücksichtigt und es dementsprechende Verbesserungen geben wird.

Verkürzte Sperrzeiten! Der Markt wird um einen Tag verkürzt (heuer demnach von 31.5. bis 2.6.) und beginnt erst am Freitag ab ca 14.00 Uhr (Ende Sonntag, max. 22 Uhr). Somit können die Aufbauarbeiten schwerpunktmäßig am verkehrsarmen Donnerstag (Fronleichnams-Feiertag) durchgeführt werden. Die Innenstadt kann auch am Freitag vormittag noch eingeschränkt befahren werden. Das Marktgebiet wird erst ab Freitag ca. 10 Uhr gesperrt. Ab Montag ca. 8.00 Uhr früh soll die Durchfahrt durch die Innenstadt wieder möglich sein.

 

  • Der Markt wird kompakter: Randflächen wie Wiener Straße, Getreidemarkt oder Schulplatz werden nicht mehr in den Markt einbezogen, so dass auch dadurch weniger Sperren notwendig sind. Zugleich wird damit dem Besucherwunsch nachgekommen, die Marktfläche stärker zu konzentrieren.
    • Fieranten, die bisher entlang des Rossmarktes stationiert waren, werden in der Ernst-Swatek-Straße zusammengezogen. Damit ist der Rossmarkt länger befahrbar und könnte ab Freitag als Street-Food-Bereich dienen.

 

  • Die Bühnen werden reduziert, von bisher 2 + 3 (zwei Haupt- und drei Nebenbühnen) auf 2+2 oder 2+1, was ebenfalls zu einer stärkeren Konzentration des Marktgeschehens führt.

 

  • Um die Anbindung von Handelsbetrieben an das Marktgeschehen zu erleichtern, werden Marktstände so positioniert, dass die Auslagen von Geschäften nicht mehr zur Gänze verdeckt werden.

 

Vorerst ist es das letzte Mal, dass der Schönsonntag-Markt in der Innenstadt stattfindet. Nach der diesjährigen Veranstaltung wird es eine aussagekräftige Evaluierung geben, ob der Markt im Jahr 2025 wieder in der Innenstadt veranstaltet wird, oder ob es eine andere Variante geben wird.

Dieses Thema, wie auch das gesamte Markt-Referat wird zukünftig von Stadträtin Mag.a Isabella Theuermann verantwortet (ab dem Kolomonimarkt 2024). Die dementsprechenden Beschlüsse sollen schnellstmöglich gefasst werden. Die neue Referatsaufteilung zeigt laut Bgm. DI(FH) Hannes Primus den Willen zur konstruktiven Zusammenarbeit für Wolfsberg über alle Fraktionen hinweg.

„Der Schönsonntagmarkt ist und bleibt eine Bereicherung für die Wolfsberger Innenstadt. Wir sind aber den Wünschen nach kürzeren Auf- und Abbauzeiten und weniger Sperren nachgekommen“, betont Bürgermeister Hannes Primus. „Damit haben wir jetzt eine tragfähige Lösung, die gegenüber dem letzten Jahr für Marktbesucher, Anrainer und Betriebe Vorteile bringt.“