Verstorbene Gönnerin setzt Stadtgemeinde Wolfsberg als Erbin ein
20. May 2021

Testamentarisch hat die am vergangenen Wochenende im 95. Lebensjahr verstorbene Wolfsbergerin Mag. Margarethe Simak die Stadtgemeinde Wolfsberg als Erbin eingesetzt. Die Gönnerin, die seit vielen Jahren verwitwet war und keine nahen Angehörigen besaß, war die Urgroßnichte des einstigen Kaiserlichen Rates, des Wolfsberger Bürgermeisters und Wohltäters Alois Huth (1830 bis 1911), nach dem der Alois-Huth-Park vor dem ehemaligen, von ihm gegründeten Kindergarten Reding benannt ist.

Um das Erbe anzutreten, war ein Stadtratsbeschluss nötig, der heute im Rahmen einer dringlich einberufenen Stadtrats-Sitzung einstimmig gefasst wurde. Zum Erbe gehört die bekannte Villa Rikli am Rikliweg, wo Mag. Margarethe Simak wohnhaft war, sowie ein benachbartes, als Ackerland gewidmetes Grundstück.

Als Auflage sind mit dem Erbe die Erhaltung und die Verwendung der Villa Rikli im Sinne der Verstorbenen verbunden. Bürgermeister Hannes Primus erklärte sich von der Nachricht über das Erbe überrascht und geehrt zugleich: „Es ist eine Auszeichnung für die Gemeinde, dass uns Frau Mag. Simak die Verantwortung über ihren Nachlass übertragen hat. Nach einer würdevollen Verabschiedung werden wir dieses Erbe dankbar antreten und uns im Sinne der Erblasserin über die Nutzung der Immobilie für kulturelle und soziale Zwecke beraten“.

 

Am Foto die verstorbene Gönnerin Mag. Margarethe Simak sowie die Villa Rikli am Rikliweg