VS St. Stefan nun modernste Volksschule des Bezirkes Wolfsberg
02. December 2021

Im Herbst wurden noch die letzen Maßnahmen gesetzt, nun ist alles komplett: Die Volksschule St. Stefan wurde in den letzten Monaten im Innenbereich um 1,6 Mio. Euro saniert und darf sich nun dank einer Digitalisierungs-Offensive mit Fug und Recht als modernste Volksschule des Bezirkes, wenn nicht gar des ganzen Bundeslandes bezeichnen.

In den Sommermonaten blieb im Innenbereich der Volksschule St. Stefan nahezu kein Stein auf dem anderen. Nachdem es im  Außenbereich schon 2008 zu einer gründlichen Sanierung kam, wurden nun im Inneren alle Installationen und die Böden erneuert, Einrichtungsgegenstände erneuert,  Akustikdecken eingezogen und die WC-Anlagen saniert.

Die Gesamtkosten, finanziert durch die Stadtgemeinde Wolfsberg und das Land Kärnten,  betragen 1,6 Mio. Euro. Bürgermeister Hannes Primus: „Dank Unterstützung des Landes konnten wir hier einen weiteren Meilenstein in der Wolfsberger Schul- und Kindergartenoffensive setzen“. Wobei seitens der Stadtgemeinde  als „Draufgabe“ für den Außenbereich auch noch eine Rutsche mit Klettergerüst zur Verfügung gestellt wurde.

Pädagogisch wertvolle „Freiräume“

Die Baumaßnahmen beruhten auf einem völlig neuen Raumkonzept:  Für die 150 SchülerInnen gibt es in jeder Schulstufe einen zwischen den Parallelklassen liegenden, 130 m2 großen und lichtdurchfluteten Gemeinschaftsraum („Freiraum“) , der während der  Unterrichtszeiten als Gruppenraum mit variablem Einsatz (z.B. Bibliothek) sowie im Rahmen der Ganztagsschule als Freizeitraum genutzt wird.

Weiters dient der Bereich als Kommunikations-, Begegnungs- und Pausenraum, als Raum für gemeinsame Veranstaltungen der Parallelklassen bzw. auch als Bibliothek. Als zentraler Mittelpunkt wurde ein Trinkbrunnen errichtet.

„Dieses Konzept gestattet uns vielfältige Nutzungen“, freut sich Schulleiter Alfons Rass. „Von der Bibliothek über Theateraufführen bis zum Singen und Tanzen, aber auch als Rückzugs- und Freiarbeitsraum für die Kinder ganz nach ihren Bedürfnissen“.

Digitalisierungs-Offensive

Auch die Digitalisierung hält an der VS St. Stefan auf breiter Front Einzug. So wurde in jeder der acht Klassen eine interaktive Tafel („Smart Board®“) der neuesten Generation mit umfangreicher Software installiert. Vier weitere dieser Smart Boards stehen mobil in den Freiräumen für Lernen und Unterhaltung zur Verfügung.

In den Klassen finden sich jeweils zwei Schüler-PCs mit Anschluss an das neu errichtete Schul-WLAN. Auch im Konferenzzimmer wurden neue PCs und ein Wandscreen installiert.

Schulleiter Rass: „Die Smart Boards können wie herkömmliche Tafeln genutzt werden. Darüber hinaus sind sie wie ein überdimensionales Tablet zu sehen, haben erweiterte Funktionen und ein umfangreiches Software-Paket, welches für den schulischen Einsatz maßgeschneidert ist. Bilder, Videos und andere aktuelle Inhalte können sofort aufgerufen und präsentiert werden. Allen Pädagog*innen steht eine Spezialsoftware zur Verfügung, mit Hilfe derer sie ihre Tafelbilder und Präsentationen vorbreiten und mit wenigen Klicks individuell anpassen können. Somit bleibt mehr Zeit für die pädagogische Arbeit in der Klasse.

Die VS St. Stefan in Zahlen:

Eröffnung der ersten Volksschule in St. Stefan: 6. Nov. 1910. Das Gebäude ist in die heutige Mittelschule integriert.

Grundsteinlegung für das heutige Gebäude:  4. Oktober 1963 Eröffnung: 12. Sept. 1965

Schuljahr 2021/22:

8 Klassen, davon 1 Integrationsklasse

150 Schüler*innen

12 Stammschullehrer*innen

43 Schüler*innen in der Ganztagsschule

20 Schüler*innen im Hort

 

Pädagogische Zusatzangebote

  • Sprachenschwerpunkt Englisch mit Native Speaker Siobhán Kienzl
  • NAWI – naturwissenschaftliches Experimentieren
  • Schulbibliothek
  • Bläserklasse